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Kartenspiele: Regeln und Spielanleitungen
Für jedes Spiel die Spieldaten, den Ablauf in Schritten und die Kartenwerte. Nachschlagen statt im Fließtext suchen.
Alle Spielanleitungen
Blatt und Spielerzahl stehen nur dort, wo die Seite sie selbst nennt. Ein Strich heißt: noch nicht belegt.
Die ausführlichen Anleitungen
Diese sieben sind die Schwerpunkte: Ablauf in Schritten, Kartenwerte als Tabelle, Varianten und häufige Fragen.
Rommé
Rommé ist das bekannteste Legespiel mit Spielkarten im deutschen Sprachraum. Es wird mit 110 Karten gespielt und ist für 2 bis 6 Spieler ausgelegt.
Mau-Mau
Mau-Mau ist das bekannteste Ablegespiel im deutschen Sprachraum. Es wird mit 32 Karten gespielt und ist für 2 bis 5 Spieler ausgelegt.
Hearts
Hearts ist das Stichspiel, bei dem man Stiche gerade nicht gewinnen will. Es wird mit 52 Karten gespielt und ist für 4 Spieler ausgelegt.
Schnapsen
Schnapsen ist das bekannteste Kartenspiel Österreichs und gleichzeitig das anspruchsvollste Zweipersonenspiel mit einem kleinen Blatt.
Schwimmen (31)
Das Kartenspiel Schwimmen läuft unter mehr Namen als jedes andere im deutschen Sprachraum: 31, Schnauz, Knack, Wutz, Blitz oder Hosn obi.
Solitär (Klondike)
Das Solitär-Kartenspiel ist das bekannteste Kartenspiel alleine: Es wird mit 52 Karten gespielt und ist für 1 Spieler ausgelegt.
Knack (31)
Das Knack-Kartenspiel ist die Fassung des Dreikartenspiels, bei der man die 31 laut ansagt.
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Häufige Fragen
Welches Kartenspiel passt zu unserer Spielerzahl?
Die Spielerzahl schließt mehr aus als jedes andere Kriterium. Für eine Person ist Solitär gebaut, für genau zwei Schnapsen, Bauernskat und Tausendundeins, für vier Hearts. Mau-Mau deckt zwei bis fünf ab, Rommé zwei bis sechs, Schwimmen zwei bis neun. Der Spielfinder filtert die Anleitungen direkt danach.
Welche Karten brauche ich für die verbreiteten Spiele?
Ein Skatblatt mit 32 Karten trägt Mau-Mau, Schwimmen, Knack und Quartett. Ein französisches Blatt mit 52 Karten wird für Hearts, Solitär und Mogeln gebraucht. Rommé verlangt zwei zusammengelegte Blätter, also 110 Karten mit sechs Jokern, und Schnapsen kommt mit 20 Karten aus.
Wie schnell ist ein neues Spiel gelernt?
Das hängt davon ab, ob es zu einer bekannten Familie gehört. Wer ein Stichspiel kennt, versteht das nächste in wenigen Minuten, weil nur Trumpfregel und Zählweise neu sind. Der Wechsel von einem Stichspiel zu einem Legespiel wie Rommé ist der größere Schritt, weil dort nicht Stiche gewonnen, sondern Kombinationen gebaut werden.
Warum heißt dasselbe Spiel überall anders?
Weil Kartenspiele mündlich weitergegeben wurden. Schwimmen läuft auch als 31, Schnauz, Knack, Wutz oder Blitz, und mit dem Namen wechseln meist die Ansagen. Schnapsen und Sechsundsechzig sind dasselbe Spiel mit unterschiedlich großen Blättern. Vor dem Geben zu klären, welche Fassung gilt, verhindert die häufigste Art von Streit am Tisch.
Welche Regel wird am häufigsten falsch gespielt?
Bei Rommé die Erstmeldung: sie verlangt mindestens 40 Punkte in einem Zug, und drei Könige mit 30 Punkten reichen nicht. Dazu kommt der Satz mit zwei Karten derselben Farbe, der beim Spiel mit zwei Blättern gültig aussieht und keiner ist. Auf jeder Anleitung steht dafür ein eigener Abschnitt mit den verbreiteten Fehlern.
Wo stehen die Kartenwerte?
In einer Tabelle auf der jeweiligen Anleitung, weil sie sich von Spiel zu Spiel unterscheiden. Das Ass zählt bei Rommé 11 Punkte, in der Folge Ass-Zwei-Drei aber 1; beim Schnapsen zählt es 11 und die Zehn 10, was die Zehn stärker macht, als die meisten erwarten.